Leader-Bürgerbeteiligung

Leader-Bürgerbeteiligung nimmt Fahrt auf in Schnelldorf

Erstes Treffen engagierter Bürger – großes Interesse und viele Ideen

 

Schnelldorf, 25.05.2015. Die Einladung der Bürgermeisterin Christine Freier traf auf großes Interesse. Mehr als 25 engagierte Bürger trafen sich am Dienstag zu einer ersten Zusammenkunft.

Eingangs wurde anhand eines kurzen Erklärungsvideos der  Bayerische Leaderansatz anschaulich dargestellt. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Freistaats Bayern mit dem Ziel, die ländlichen Regionen weiter zu entwickeln sowie wirtschaftlich, sozial und kulturell zu stärken. Die Abkürzung LEADER steht für “Liason entre actions de developement de l’economie rurale”, was so viel bedeutet wie “Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft”. Bürgermeisterin Freier ergänzte diese grundsätzlichen Informationen, indem Sie ausführte, Ziel von LEADER sei ein gebietsbezogener Entwicklungsansatz, der auf dem Grundgedanken aufbaut, dass jede Region eigene Besonderheiten und Potenziale besitzt, die es als Chance für ein eigenständiges Profil und eine stärkere Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region zu entdecken und zu entwickeln gilt.

 

Sie betonte Leader sei ein Programm zum Mitgestalten, eine Voraussetzung für das Aufgreifen solcher Chancen sei eine breite Beteiligung privater wie öffentlicher regionaler Akteure. Hierzu sei  für die Gemeinde Schnelldorf die Mobilisierung und Eigeninitiative aller Bürger gefragt. Es geht vorrangig darum gemeinsam eine Strategie zur Nutzung der regionalen Entwicklungspotenziale zu finden und diese zu nutzen. Für die Förderperiode 2014 bis 2020 stünden für die Leader „Region an der Romantischen Straße“, bestehend aus den Städten und Gemeinden Adelshofen, Buch a.W., Colmberg, Diebach, Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Gebsattel, Geslau, Insingen, Neusitz, Ohrenbach, Rothenburg o.d.T., Schillingsfürst, Schnelldorf, Schopfloch, Steinsfeld, Wettringen, Windelsbach und Wörnitz erhebliche Fördermittel in Höhe von ca. 1,5 Mio. zur Verfügung.

Mit regen Gedankenaustausch, neudeutsch „Brainstorming“, nahmen die Teilnehmer den Ball auf und gaben viele Anregungen mit welchen Ideen und Projekten Schnelldorf  in den nächsten Jahren von der LES, der sogenannten „Ländlichen Entwicklungsstrategie“ profitieren könne.

Es ging um Themen wie Familiengenossenschaft, Wanderwege, Kinder- und Jugendbetreuung, Heimatmuseum, Mobilität, Service für haushaltnahe Dienstleistungen, Förderung der Dorfgemeinschaften und vieles mehr. Die Ideen und Projektvorschläge wurden zunächst gesammelt, ohne sie gleich zu bewertet. Eine konkrete Strategie basierend auf den Bürgervorschlägen soll bei nächsten Treffen entwickelt werden, um als Gemeinde Schnelldorf möglichst schnell voll im Leaderprojekt durchzustarten.

Ein erster guter Schritt sei getan, betonte Bürgermeisterin Christine Freier  am Schluss der Veranstaltung und dankte jedem für sein Engagement, nicht ohne jeden aufzufordern zum nächsten Treffen einen weiteren Teilnehmer persönlich einzuladen. Engagierter Bürger, Ihre Ideen und Initiativen können Leader auch für Schnelldorf zu einem Erfolgsmodell werden lassen.

Ansprechpartnerin:
Bürgermeisterin Christine Freier
Rothenburger Str. 13
91625 Schnelldorf
Tel: 07950/98 01 0
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LAG - Abgabe

 

Die volle Präsentation zum download. 

 

 

LAG - Wir sind mit dabei

 

LAG "Region an der Romantischen Straße" – Wir sind mit dabei!

Die Lokale Aktionsgruppe "Region an der Romantischen Straße" wurde für die Teilnahme an der nächsten LEADER-Förderperiode 2014-2020 ausgewählt. Die Lokale Entwicklungsstrategie, die am  28. November beim zuständigen LEADER-Manager Herrn Eisenhut in Uffenheim abgegeben wurde, konnte den Anforderungen des Auswahlgremiums bereits in der ersten Bewertungsrunde standhalten.

Der erste Vorsitzende Herbert Lindörfer freut sich besonders, dass sich die gemeinsamen Bemühungen gelohnt haben – trotz des zweifellos vorhandenen Zeitdrucks – die Lokale Aktionsgruppe zu gründen und damit den „weißen Fleck“ bezüglich der LEADER-Förderung im westlichen Mittelfranken zu schließen.

Er ist sehr  gespannt, was aus der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der 19 Kommunen und der verschiedenen Akteure aus WiSo-Partnern und interessierter Bevölkerung  zur gemeinsamen Nutzung von Chancen und Stärken unserer Region in der Zukunft entwickeln und entstehen wird.

Herr Lindörfer wird zusammen mit Frau Schlund, die, bis die Stelle des LAG-Managers besetzt ist, die Organisation der LAG weiterführt, die Anerkennungs-urkunde durch Herrn Staatsminister Helmut Brunner, am 12. März 2015 in München überreicht bekommen.

Bei der erweiterten Vorstandssitzung wurde über den Sachstand der Vereins-gründung informiert, über einen Kooperationsvertrag mit dem Regionalmanagement des Landkreises Ansbach sowie über das weitere Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit. Vor der Mitgliederversammlung im Mai, soll der Steuerkreis im April eingeladen werden. Nach Möglichkeit kann Herr Eisenhut dann bereits über die Förderrichtlinien der neuen Förderperiode informieren.

In der LAG müssen nun konkrete Startprojekte umgesetzt werden. Dazu sind die Projektbeschreibungen und -inhalte, die Finanzierung, der zeitliche Ablauf und die Projektpartner detailliert darzustellen. Ab Mitte Mai kann mit der Antragstellung begonnen werden. Wichtig ist es nun, dass jemand für die einzelnen Projekte, die in der Lokalen Entwicklungsstrategie enthalten sind,  "den Hut aufsetzt" und die Finanzierung übernimmt. Um die bereitgestellten Fördergelder auszuschöpfen, sollen nach Möglichkeit viele Projekte vorbereitet und angemeldet werden. Da eine Zwischenevaluierung vorgesehen ist, ist der frühzeitige Beginn der Startprojekte wichtig. Es wird ein einheitliches, klar gegliedertes Schema für die Antragstellung von Projekten entwickelt und den einzelnen Gemeinden an die Hand gegeben. Der Steuerkreis entscheidet dann über die Förderfähigkeit der Projekte entsprechend dem Projektauswahlverfahren.

Der Vorstand um Herbert Lindörfer freut sich auf interessante Projekt- und Umsetzungsideen.